FDM-Verlustguss
Einsatzgebiete: Technische Bauteile, Prototypen, größere Metallbauteile
Material: Spezielles Filament mit weniger als 0,003 % Ascherückstände
Verfahrensweise:
3D-Druck des Modells mit speziellem Filament
Einbettung in eine Gussform (z. B. Gips oder Keramik Tauchverfahren)
Ausbrennen des Filaments bei hohen Temperaturen (ca. 800–1100 °C 1-2 Stunden)
Ausblasen der Form
Gießen der Metalllegierung in die Form
Abkühlen und Entfernen der Form
Vorteile:
Kostengünstiger 3D-Druck
Große Modellgrößen möglich
Rückstandsfreies Ausbrennen dank speziellem Filament
Gute Maßhaltigkeit bei stabilen Geometrien
Nachteile:
Höhere Brenntemperaturen erforderlich
Weniger fein detaillierte Oberflächen als bei SLA
Anwendungen: Technische Metallbauteile, Robotik-Komponenten, Maschinenbauteile
SLA-Verlustguss
Einsatzgebiete: Schmuck, filigrane Bauteile, Kunstobjekte
Material: Wachshaltige oder spezielle gießbare Resine
Verfahrensweise:
3D-Druck des Modells mit gießbarem Resin
Einbettung in eine Gussform (z. B. Gips)
Ausbrennen des Resins (ca. 700–800 °C)
Gießen von Gold, Silber oder anderem Material
Abkühlen und Entfernen der Form
Vorteile:
Extrem feine Details und glatte Oberflächen
Präzise Maßhaltigkeit
Gießbare Resine brennen nahezu rückstandsfrei aus
Nachteile:
Höhere Materialkosten
Kleinere Bauteile (aufgrund SLA-Druckgröße)
Anwendungen: Schmuckherstellung, filigrane Kunstobjekte, Präzisionsbauteile